Beim Hamburger SV gibt es nach den jüngsten Verletzungssorgen zumindest eine positive Nachricht. Albert Grønbæk ist am Donnerstag erstmals wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Däne hatte zuletzt individuell im Kraftraum gearbeitet und konnte nun gemeinsam mit Terem Moffi eine erste Belastungseinheit absolvieren.
Unter der Anleitung von Reha-Trainer Sebastian Capel arbeiteten Grønbæk und Moffi rund 30 Minuten auf dem Platz. Beim Dänen traten dabei offenbar keine neuen Beschwerden auf. Für den HSV ist das ein ermutigendes Signal, nachdem zunächst mit einer längeren Pause gerechnet worden war.
Das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am 10. Oktober kommt für Grønbæk allerdings noch zu früh. Eine Rückkehr gegen den VfB Stuttgart am 17. Oktober erscheint dagegen zumindest möglich. Spätestens für die Partie beim SC Paderborn am 24. Oktober könnte der Mittelfeldspieler wieder eine Option sein.
Auch Moffi und Daka fehlen gegen Kopenhagen
Für das Testspiel gegen den FC Kopenhagen muss HSV-Trainer Merlin Polzin dennoch mit mehreren Ausfällen rechnen. Neben Grønbæk steht auch Terem Moffi wegen seiner Knieprobleme nicht zur Verfügung.
Patson Daka kehrte zudem mit muskulären Problemen von der sambischen Nationalmannschaft zurück. Auch bei ihm ist damit offen, wann er wieder vollständig belastbar sein wird.
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— Hamburger SV (@HSV) October 1, 2026
Fragezeichen hinter Jatta und Torunarigha
Zusätzliche Sorgen bereiten dem HSV Bakery Jatta und Jordan Torunarigha.
Jatta konnte in dieser Woche aufgrund persönlicher Angelegenheiten noch keine Trainingseinheit absolvieren. Sein Einsatz am Sonntag gegen Kopenhagen gilt deshalb als sehr unwahrscheinlich.
Torunarigha fehlte dagegen krankheitsbedingt auch am Donnerstag beim Training. Damit steht auch hinter dem Einsatz des Innenverteidigers ein Fragezeichen.
Während sich bei Grønbæk also eine positive Entwicklung abzeichnet, bleibt die personelle Situation beim HSV vor dem Duell mit Kopenhagen angespannt.
Die Meinung von HSV ONLINE
Die Rückkehr von Albert Grønbæk auf den Trainingsplatz ist für den HSV eine wichtige positive Nachricht. Entscheidend ist nun, dass der Däne die Belastung ohne Rückschlag verkraftet und Schritt für Schritt wieder an das Mannschaftstraining herangeführt werden kann.
Gleichzeitig zeigt die Situation, wie schnell sich die personelle Lage beim HSV verändern kann. Mit Moffi, Daka, Jatta und Torunarigha gibt es derzeit mehrere Fragezeichen. Gerade deshalb dürfte jede positive Nachricht aus dem Verletztenlager für Merlin Polzin besonders wertvoll sein.