Alexander Røssing-Lelesiit steht nach einer langen Leidenszeit vor der Rückkehr auf den Fußballplatz. Acht Monate nach seinem letzten Einsatz arbeitet das HSV-Talent an seinem Comeback und hat bereits ein ganz persönliches Ziel vor Augen: seinen ersten Treffer für die Profimannschaft des Hamburger SV.
Am liebsten würde der Norweger diesen Moment im Volksparkstadion erleben. Ein Tor vor den eigenen Fans wäre für den jungen Flügelspieler ein besonderer Schritt nach einer schwierigen Zeit.
Eine lange Serie von Verletzungen
Die vergangenen Monate waren für Røssing-Lelesiit alles andere als einfach. Im Dezember 2025 setzte ihn zunächst ein Muskelfaserriss für rund einen Monat außer Gefecht.
Im Januar folgte im Stadtderby gegen den FC St. Pauli eine weitere schwere Verletzung. Beim torlosen 0:0 zog sich der Norweger einen Riss der Syndesmose zu und verpasste anschließend zwölf Partien.
Als Røssing-Lelesiit im Mai schließlich wieder auf dem Trainingsplatz stand, folgte bereits der nächste Rückschlag. Eine Verletzung am Sprunggelenk setzte ihn erneut zurück.
Nun befindet sich der 18-Jährige auf dem Weg zurück.
„Das Gefühl im ausverkauften Volksparkstadion“
Wie sehr ihm der Fußball während seiner langen Pause gefehlt hat, machte Røssing-Lelesiit deutlich. Besonders die Atmosphäre im Volksparkstadion vermisst der Offensivspieler.
Vor den eigenen Fans auf dem Platz zu stehen und deren Reaktionen mitzuerleben, gehört für ihn zu den besonderen Erlebnissen im Fußball. Genau zu diesem Gefühl möchte der Norweger nun zurückkehren.
Ein eigenes Tor würde diesen Moment noch besonderer machen.
Neue taktische Herausforderung beim HSV
Während Røssing-Lelesiit verletzungsbedingt pausieren musste, hat sich beim HSV auch sportlich einiges verändert. Das Spielsystem bietet klassischen Flügelspielern inzwischen weniger klar definierte Positionen.
Für den Norweger ist das allerdings kein Grund zur Sorge. Vielmehr sieht er die veränderte taktische Ausrichtung als Möglichkeit, sein Spiel weiterzuentwickeln.
Røssing-Lelesiit möchte künftig nicht nur auf einer Position eingesetzt werden können, sondern vielseitiger agieren. Gerade nach seiner langen Verletzungspause könnte diese Entwicklung für seine weiteren Schritte beim HSV wichtig sein.
Der Durchbruch bei den Profis bleibt das große Ziel
An seinem wichtigsten persönlichen Ziel hat sich trotz der schwierigen vergangenen Monate nichts geändert: Røssing-Lelesiit möchte sich beim HSV dauerhaft im Profibereich etablieren.
Der Durchbruch bei der ersten Mannschaft steht für ihn über allem. Dafür muss der Norweger zunächst vollständig fit werden und wieder Spielpraxis sammeln.
Sein erstes HSV-Tor wäre anschließend ein weiterer wichtiger Meilenstein.
Parallel dazu behält Røssing-Lelesiit auch seine schulische Ausbildung im Blick. Sollte der Weg als Fußballprofi irgendwann nicht wie geplant weitergehen, kann er sich später auch eine Tätigkeit als Sportlehrer vorstellen.
Aktuell gilt sein Fokus jedoch ganz dem Fußball – und dem bevorstehenden Comeback im HSV-Trikot.
Die Meinung von HSV ONLINE
Für Alexander Røssing-Lelesiit beginnt mit seinem Comeback ein neuer Abschnitt. Nach mehreren Verletzungen und einer langen Pause geht es zunächst darum, wieder vollständig belastbar zu werden und Schritt für Schritt in den Spielbetrieb zurückzukehren.
Sein Wunsch nach dem ersten HSV-Tor zeigt gleichzeitig, welche Motivation hinter seiner Rückkehr steckt. Besonders interessant wird sein, wie sich der junge Norweger in das veränderte HSV-System einfügt und welche Rolle Merlin Polzin ihm geben kann.
Der erste Einsatz nach acht Monaten dürfte für Røssing-Lelesiit unabhängig von einem Tor bereits ein besonderer Moment werden.