Mario Vuskovic arbeitet beim Hamburger SV auf seine Rückkehr in den Profifussball hin. Noch muss sich der kroatische Innenverteidiger wegen seiner Sperre gedulden. Hinter den Kulissen soll der HSV jedoch bereits langfristig mit seinem Abwehrspieler planen.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, haben die Verantwortlichen zwei Klauseln vorgesehen, durch die sich Vuskovics Vertrag automatisch verlängern könnte. Damit würde der HSV dem 24-Jährigen eine Perspektive bieten und gleichzeitig die eigene Planung an seine sportliche Rückkehr knüpfen.
Vuskovic wartet auf sein Comeback
Die nächsten Pflichtspiele des HSV muss Vuskovic weiterhin von aussen verfolgen. Die Begegnungen gegen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal, das anschliessende Ligaspiel gegen Frankfurt und das Duell mit Borussia Mönchengladbach stehen für den Kroaten noch unter dem Zeichen seiner Sperre.
Ein besonderes Ereignis wartet am 15. November. Dann soll Vuskovic in einem Testspiel gegen seinen Heimatverein Hajduk Split erstmals wieder auf dem Platz stehen. Auf diese Begegnung freuen sich nicht nur der Spieler und sein Umfeld, sondern auch zahlreiche HSV-Anhänger.
Für das Spiel wurden bereits zehntausende Tickets verkauft.
Erste Vertragsverlängerung bis 2028 soll automatisch greifen
Der aktuelle Vertrag von Vuskovic beim HSV läuft zunächst bis 2027. Wegen der rechtlichen Folgen seiner Sperre musste die ursprüngliche Vereinbarung vorübergehend angepasst beziehungsweise aufgelöst werden.
Nach dem Bericht des Hamburger Abendblatts soll der HSV nun zwei leistungsbezogene Klauseln vereinbart haben.
Die erste sieht demnach vor, dass sich Vuskovics Vertrag automatisch um ein Jahr bis 2028 verlängert, sobald er erstmals wieder im Spieltagskader steht.
Ein Einsatz auf dem Platz wäre dafür nicht erforderlich. Bereits die Aufnahme in den Kader soll ausreichen.
Damit hätte der HSV eine Absicherung geschaffen, falls der Innenverteidiger nach seiner langen Pause zunächst Zeit benötigt, um wieder vollständig in den Profibetrieb zurückzufinden.
Weitere Verlängerung bis 2030 möglich
Eine zweite Klausel soll Vuskovic eine noch längere Perspektive beim HSV eröffnen.
Dem Bericht zufolge könnte sich sein Vertrag um weitere zwei Jahre bis 2030 verlängern, wenn er eine bestimmte Anzahl von Spielen in der ersten oder zweiten Bundesliga absolviert und dabei jeweils länger als eine Halbzeit auf dem Platz steht.
Diese Voraussetzung könnte der Kroate allerdings auch noch in der kommenden Saison erfüllen.
Die Vereinbarung wäre damit stark an seine sportliche Entwicklung und tatsächliche Einsatzzeiten gekoppelt. Für den HSV bedeutet das, dass eine langfristige Vertragsbindung nicht allein von der Rückkehr in den Kader abhängt, sondern auch von Vuskovics Leistungen auf dem Platz.
HSV sieht positive Entwicklung im Training
Seit dem 15. September trainiert Vuskovic wieder mit der Mannschaft. Dabei soll der Innenverteidiger bereits einen positiven Eindruck hinterlassen haben.
Nach seiner langen Abwesenheit wird es dennoch darauf ankommen, wie schnell er sich wieder an die Belastungen des Profifussballs gewöhnen kann.
Die möglichen Vertragsverlängerungen zeigen, dass der HSV offenbar weiterhin grosses Vertrauen in den Kroaten setzt.
Vuskovic hatte während seiner Sperre immer wieder betont, dass er dem Verein verbunden bleiben und unbedingt zurückkehren möchte.
Die Meinung von HSV ONLINE
Mario Vuskovic ist für den HSV nicht nur ein Spieler mit sportlichem Potenzial, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Kaderplanung.
Die berichteten Vertragsklauseln würden beiden Seiten eine klare Perspektive geben. Der HSV könnte die weitere Bindung an die tatsächliche Rückkehr und Leistungsfähigkeit des Innenverteidigers knüpfen. Vuskovic wiederum hätte die Möglichkeit, sich durch seine Einsätze einen langfristigen Vertrag zu sichern.
Entscheidend wird sein, wie schnell der Kroate nach seiner langen Sperre wieder auf das Niveau kommt, das er vor seiner Pause gezeigt hat.
Das geplante Testspiel gegen Hajduk Split könnte ein emotionaler erster Schritt sein. Die eigentliche Bewährungsprobe beginnt jedoch erst, wenn Vuskovic wieder regelmässig im Profifussball eingesetzt